Was ist Adware?
Hier erkläre ich alles, was Sie 2025 über Adware wissen müssen: was sie ist, wie sie Ihr Gerät infiziert, wie Sie Warnzeichen erkennen und vor allem, wie Sie sie effektiv entfernen. Egal, ob Sie Windows, Mac oder Android verwenden, Sie finden hier umsetzbare Schritte, um Ihr System zu bereinigen und zu schützen.
Abbildung 1: Die häufigsten Adware-Verbreitungswege im Jahr 2025. Quelle: Gridinsoft Telemetriedaten.
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Was ist Adware? Definition und Funktionsweise
Adware (kurz für "advertising-supported software" oder werbefinanzierte Software) ist eine Art von unerwünschter Software, die dazu entwickelt wurde, Werbung auf Ihrem Bildschirm anzuzeigen, oft innerhalb eines Webbrowsers oder als Pop-ups. Im Gegensatz zu legitimer Werbung, die Sie auf Websites sehen, installiert sich Adware auf Ihrem Gerät und erzwingt das Erscheinen von Werbung, unabhängig davon, welche Website Sie besuchen.
Während manche Adware nur lästig ist, sind moderne Varianten im Jahr 2025 zunehmend bösartig geworden. Sie verwischen oft die Grenze zu Spyware, indem sie Ihr Online-Verhalten, Ihren Suchverlauf und Ihren Standort verfolgen, um gezielte Werbung zu schalten oder Ihre Daten an Dritte zu verkaufen. Mit dem Aufkommen von KI-generierten Tools erstellen Adware-Entwickler nun ausgefeiltere Skripte, die der grundlegenden Erkennung entgehen und hochpersonalisierte und überzeugende Werbung liefern können.
Adware vs. Malware: Was ist der Unterschied?
Viele Menschen verwenden die Begriffe austauschbar, aber es gibt einen entscheidenden Unterschied. Malware (bösartige Software) ist darauf ausgelegt, Schaden anzurichten, Daten zu stehlen oder unbefugten Zugriff zu erlangen. Adware existiert primär, um Einnahmen durch Anzeigenklicks und Impressionen zu generieren. Aggressive Adware, die Daten sammelt oder andere Software ohne Zustimmung installiert, wird jedoch als Malware klassifiziert.
| Merkmal | Adware | Malware (Viren/Trojaner) |
|---|---|---|
| Hauptabsicht | Werbeeinnahmen generieren | System beschädigen, Daten stehlen, Kontrolle erlangen |
| Einnahmemodell | Pay-per-Click (PPC), Pay-per-View (PPV) | Datendiebstahl, Lösegeld, Finanzbetrug |
| Legalität | Oft in einer "Grauzone" (im Kleingedruckten erwähnt) | Illegal |
| Installation | Oft gebündelt mit kostenloser Software (getäuschte Benutzerzustimmung) | Exploits, versteckte Downloads, E-Mail-Anhänge |
| Auswirkung auf Nutzer | Belästigung, Verlangsamung, Verlust der Privatsphäre | Datenverlust, Systemschäden, finanzieller Diebstahl |
Häufige Adware-Typen im Jahr 2025
Adware hat sich über einfache Symbolleisten hinaus entwickelt. Heute tritt sie in mehreren ausgefeilten Formen auf:
- Browser-Hijacker: Sie ändern Ihre Browsereinstellungen (Startseite, Standardsuchmaschine), um Ihre Suchanfragen über bestimmte Websites umzuleiten und Werbeeinnahmen zu generieren. Beispiele sind Search Marquis auf dem Mac und verschiedene Chromium-Klone unter Windows.
- Mobile Adware: Da die mobile Nutzung dominiert, hat Adware, die auf Android und iOS abzielt, zugenommen. Diese Apps tarnen sich oft als Dienstprogramme (Taschenlampen, QR-Scanner, Reiniger), bombardieren Nutzer aber mit Vollbildwerbung, selbst wenn die App geschlossen ist. Eine kürzliche Variante, "HairyDS", infizierte Millionen von Geräten über Google Play, bevor sie entfernt wurde.
- Potenziell unerwünschte Programme (PUPs): Dies sind Programme, deren Installation Sie möglicherweise zugestimmt haben (oft versteckt in einer langen Lizenzvereinbarung), die aber keinen wirklichen Nutzen bieten und Werbung schalten. Gefälschte Registry-Cleaner und Systemoptimierer fallen oft in diese Kategorie.
- Ad-Injection-Software: Dieser Typ injiziert eigene Werbung in die Webseiten, die Sie besuchen, ersetzt legitime Werbung oder fügt neue hinzu, wo keine sein sollten. Sie können vertrauenswürdige Websites so aussehen lassen, als wären sie voller Spam.
Fallstudien 2025: Echte Adware-Kampagnen
GhostAd-Kampagne (November 2025)
Eine heimliche Adware-Operation, die von Check Point Research entdeckt wurde und Android-Nutzer über den Google Play Store ins Visier nahm. Die Kampagne tarnte Malware als legitime Apps (Dienstprogramme und Spiele), führte aber versteckte Prozesse im Hintergrund aus, um aggressive Werbung zu schalten, den Akku zu entleeren und die Geräteleistung zu stören.
Auswirkung: Installiert auf Millionen von Geräten weltweit, mit Schwerpunkten in Malaysia, Pakistan, den Philippinen und ganz Asien. Die Malware verursachte übermäßigen Datenverbrauch, App-Störungen und ermöglichte Werbebetrug durch Aufblähung der Klickeinnahmen.
Taktiken: Persistente Dienste, die Werbung ohne Benutzerinteraktion auslösen; fortschrittliche Verschleierung zur Umgehung der Play Store-Erkennung; Tarnung als harmlose Apps zur Umgehung von Sicherheitsüberprüfungen.
Quelle: Check Point Research, 25. November 2025.
SlopAds Werbebetrugs-Operation (September 2025)
Ein massives Android-Adware-Schema mit 224 bösartigen Apps auf Google Play, entwickelt für Klickbetrug und unbefugte Anzeigenanfragen. Die Apps erschienen als Produktivitätstools oder Spiele, nutzten aber Verschleierungstechniken, einschließlich Steganografie, um bösartigen Code zu verbergen.
Auswirkung: Über 38 Millionen Mal heruntergeladen; generierte täglich 2,3 Milliarden gefälschte Anzeigenanfragen, was Werbetreibende Millionen durch betrügerische Klicks kostete. Nutzer erlebten verlangsamte Geräte und unerwünschte Weiterleitungen.
Taktiken: Bedingte Payload-Auslieferung basierend auf Benutzerverhalten; Integration mit Firebase für dynamische Updates; über 300 Werbedomains zur Verbreitung.
Quelle: HUMAN Security, 16. September 2025.
Diese Kampagnen repräsentieren die Evolution von Adware im Jahr 2025, wobei Angreifer zunehmend mobile Plattformen ins Visier nehmen und ausgefeilte Umgehungstechniken nutzen. Laut dem Kaspersky Mobile Threat Report Q3 2025 stiegen Adware-Erkennungen auf Android im ersten Halbjahr 2025 um 160 %, wobei dominante Familien wie HiddenAd (56 % der Fälle) und MobiDash (27 %) sich über Sideload-APKs und kompromittierte Play Store-Apps verbreiten.
Bekannte Adware-Beispiele
Obwohl täglich neue Varianten auftauchen, waren einige Adware-Familien besonders hartnäckig oder schädlich:
- Fireball: Ein berüchtigter Browser-Hijacker, der weltweit über 250 Millionen Computer infizierte und Browser übernahm, um den Webverkehr zu manipulieren und die Werbeeinnahmen zu steigern.
- Appearch: Häufig in 2024-2025, injiziert diese Adware Werbeblöcke in zufällige Webseiten, was das Lesen von Inhalten erschwert. Sie leitet Nutzer oft auf gefälschte Tech-Support-Seiten um.
- Gator: Ein frühes Beispiel für "Behavioral Tracking"-Adware, die die Praxis der Überwachung des Surfverlaufs zur Schaltung gezielter Werbung einführte und den Grundstein für moderne Spyware legte.
- OfferCore: Eine besonders aufdringliche Adware, die Browsereinstellungen ändert und unerwünschte Werbung anzeigt. Wenn Sie mit dieser spezifischen Bedrohung konfrontiert sind, kann Ihnen ein spezialisierter OfferCore-Entfernungsleitfaden helfen, sie vollständig zu beseitigen.
- Eorezo: Eine Browser-Erweiterung, die aufdringliche Werbung auf Websites anzeigte und Surfdaten sammelte. Sie war aufgrund mehrerer Integrationspunkte im System besonders schwer zu entfernen.
- WinAd: Verbrauchte erhebliche Systemressourcen bei der Anzeige übermäßiger Werbung, was zu einer spürbaren Systemverlangsamung und verringerter Akkulaufzeit bei Laptops führte.
- PUA.Win32.Presenoker: Eine aktuelle Adware-Variante, die sich als Browser-Erweiterung installiert und Werbung in Webseiten injiziert. Laut Gridinsoft-Analyse überwacht sie auch Surfaktivitäten und kann Nutzer auf Affiliate-Marketing-Seiten umleiten.
- Conduit: Eine Browser-Symbolleiste und Suchmaschine, die Browsereinstellungen änderte, um gesponserte Suchergebnisse und Werbung anzuzeigen, während sie Surfdaten der Nutzer sammelte.
Ist Adware legal?
Dies ist eine komplexe Frage. "Legitime" Adware operiert in einer rechtlichen Grauzone. Wenn Sie kostenlose Software installieren, stimmen Sie oft einer langen und komplexen Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) zu. In diesem Text sind oft Klauseln versteckt, die dem Unternehmen die Erlaubnis geben, zusätzliche Software (die Adware) zu installieren und bestimmte Daten für "Marketingzwecke" zu sammeln. Da Sie technisch gesehen zugestimmt haben (indem Sie ein Häkchen nicht entfernt oder einfach auf "Weiter" geklickt haben), operieren sie innerhalb der Grenzen des Gesetzes.
Adware überschreitet jedoch die Grenze zur Illegalität, wenn sie:
- Sich ohne jegliche Zustimmung oder Benachrichtigung installiert.
- Keine klare Methode zur Deinstallation bietet.
- Sensible persönlich identifizierbare Informationen (PII) ohne explizite Offenlegung sammelt.
- Malware-Techniken (wie Rootkits) verwendet, um sich zu verstecken oder der Entfernung zu widerstehen.
Fallstudie 2025: SlopAds Massen-Werbebetrug
Große Adware-Operation gestoppt
Im September 2025 deckten Sicherheitsforscher des Satori-Teams von HUMAN Security eine massive Adware-Operation namens "SlopAds" auf, die 224 bösartige Apps auf Google Play umfasste. Die Apps wurden über 38 Millionen Mal heruntergeladen und generierten täglich 2,3 Milliarden gefälschte Anzeigenanfragen.
Die Operation nutzte ausgefeilte Verschleierungstechniken, einschließlich Steganografie zum Verbergen von bösartigem Code, und Integration mit Firebase für Remote-Konfigurationsupdates. Das Betrugsnetzwerk nutzte über 300 Werbedomains, um die bösartigen Apps zu verbreiten und gleichzeitig der Entdeckung zu entgehen.
Google entfernte die Apps nach der Aufdeckung, aber die Kampagne zeigte erhebliche Lücken in den Überprüfungsprozessen des Play Store auf. Die Operation kostete Werbetreibende Millionen durch betrügerische Klicks und verursachte bei betroffenen Nutzern verlangsamte Geräte und unerwünschte Weiterleitungen. Quelle: HUMAN Security, 16. September 2025.
Datenschutz- und Sicherheitsrisiken
Selbst "legale" Adware birgt erhebliche Risiken. Die gesammelten Daten (Surfgewohnheiten, Standort, Gerätetyp) werden oft an Datenbroker verkauft. Wenn diese Broker eine Datenpanne erleiden, könnte Ihr persönliches Profil offengelegt werden. Darüber hinaus können die Mechanismen, die Adware nutzt, um sich selbst zu aktualisieren oder Werbung zu schalten, von böswilligen Akteuren gekapert werden, um gefährlichere Malware wie Ransomware zu verbreiten.
Wie Sie sich mit Adware infizieren
Laut Forschung von Gridinsoft erfolgen Adware-Infektionen typischerweise über mehrere gängige Vektoren:
- Software-Bündelung: Kostenlose Apps enthalten oft zusätzliche Softwarekomponenten, ohne diese während der Installation klar offenzulegen. Wählen Sie immer benutzerdefinierte oder erweiterte Installationsoptionen und überprüfen Sie alle zu installierenden Komponenten sorgfältig.
- Irreführende Werbung: Das Klicken auf irreführende Werbung wie gefälschte Update-Benachrichtigungen oder Preisgewinn-Anzeigen kann Adware-Downloads auslösen. Diese sind auf weniger seriösen Websites häufig.
- Kompromittierte Erweiterungen: Browser-Erweiterungen aus inoffiziellen Quellen oder solche, die den Besitzer wechseln, können durch Updates Adware-Funktionalität einführen. Die Analyse von Gridinsoft zeigt, dass dies ein immer häufigerer Infektionsweg ist.
- Drive-by-Downloads: Der Besuch kompromittierter Websites kann manchmal automatische Downloads ohne Benutzerinteraktion auslösen, insbesondere auf Systemen mit ungepatchten Sicherheitslücken.
Wie gefährlich ist Adware?
Obwohl Adware im Allgemeinen als weniger gefährlich gilt als Ransomware oder Banking-Trojaner, ist sie nicht harmlos. Die Risiken reichen von kleineren Ärgernissen bis hin zu schweren Sicherheitsverletzungen:
Datenschutzrisiken: Viele Adware-Programme fungieren als Spyware, überwachen Ihre Online-Aktivitäten, erfassen Suchanfragen und erstellen ein Profil Ihrer Interessen, um es an Werbetreibende zu verkaufen. In schweren Fällen können sie Anmeldedaten oder Finanzinformationen abfangen.
Sicherheitslücken: Schlecht geschriebene Adware kann Hintertüren in Ihrer Systemsicherheit schaffen, die es anderer Malware erleichtern, Ihr Gerät zu infizieren. Die "Superfish"-Adware, die 2015 auf einigen Lenovo-Laptops vorinstalliert war, ist ein klassisches Beispiel; sie installierte ein selbstsigniertes Stammzertifikat, das die HTTPS-Sicherheit für alle betroffenen Nutzer kompromittierte.
Sekundärinfektionen: Die von Adware angezeigte Werbung verlinkt oft auf zusätzliche Malware. Das Klicken auf diese Anzeigen kann zur Installation schwerwiegenderer Bedrohungen führen, wie z. B. Kryptominer, die Systemressourcen verbrauchen, Trojaner, die sensible Informationen stehlen, oder Browser-Hijacker, die Ihr Online-Erlebnis weiter beeinträchtigen.
Leistungseinbußen: Adware verbraucht Systemressourcen, um Werbung anzuzeigen und das Nutzerverhalten zu verfolgen, was zu einer spürbaren Leistungsverschlechterung führt. Dies umfasst langsamere Reaktionszeiten von Anwendungen, erhöhte Speichernutzung und verringerte Akkulaufzeit bei tragbaren Geräten. Laut Analyse von Gridinsoft kann manche Adware bis zu 40 % der Systemressourcen verbrauchen.
Warnzeichen einer Adware-Infektion
Das frühzeitige Erkennen von Adware kann weiteren Schaden verhindern. Achten Sie auf diese Schlüsselsymptome:
- Übermäßige Werbung: Ein plötzlicher Anstieg von Pop-ups, Bannern und Videoanzeigen, selbst auf Websites, die diese normalerweise nicht haben, ist das offensichtlichste Zeichen.
- Browser-Änderungen: Ihre Startseite oder Standardsuchmaschine ändert sich ohne Ihre Erlaubnis. Neue Symbolleisten, Erweiterungen oder Lesezeichen erscheinen, die Sie nicht installiert haben.
- Unerwartete Weiterleitungen: Der Versuch, eine bestimmte Website zu besuchen, leitet Sie auf eine völlig andere Seite um, die oft voller Werbung oder verdächtigem Inhalt ist.
- Eingefügte Hyperlinks: Text auf Websites erscheint plötzlich mit Hyperlinks (oft doppelt unterstrichen oder farblich hervorgehoben), die vorher nicht da waren, was darauf hindeutet, dass Adware diese Links injiziert.
- Systemleistungsprobleme: Spürbare Verlangsamung, insbesondere beim Surfen im Internet, erhöhte Lüfteraktivität, verringerte Akkulaufzeit oder unerwartete App-Abstürze können darauf hindeuten, dass Adware Systemressourcen verbraucht.
- Neue Anwendungen: Das Erscheinen unbekannter Apps in Ihrer Liste installierter Programme, an deren Installation Sie sich nicht erinnern können, deutet oft auf gebündelte Adware hin.
- Verdächtige Prozesse: Ungewöhnliche Prozesse, die im Task-Manager mit hoher Ressourcennutzung laufen, können Adware-Komponenten sein. Eine vollständige Liste gängiger Adware-Prozesse finden Sie im Gridinsoft Adware-Prozess-Leitfaden.
Wie man Adware entfernt
Das Entfernen von Adware kann schwierig sein, da sie oft Komponenten enthält, die darauf ausgelegt sind, der Entfernung zu widerstehen. Befolgen Sie diese Schritte, um Ihr System zu bereinigen:
Schritt 1: Verdächtige Programme deinstallieren
Unter Windows: Gehen Sie zu Einstellungen > Apps > Apps & Features. Suchen Sie nach kürzlich installierten Programmen, die Sie nicht kennen, und klicken Sie auf Deinstallieren.
Auf dem Mac: Öffnen Sie Finder > Programme. Ziehen Sie verdächtige Apps in den Papierkorb und leeren Sie ihn.
Unter Android: Gehen Sie zu Einstellungen > Apps. Durchsuchen Sie die Liste nach unbekannten Apps, insbesondere solchen mit generischen Symbolen oder ohne Namen, und deinstallieren Sie sie.
Schritt 2: Webbrowser zurücksetzen
Adware nistet sich oft tief in den Browsereinstellungen ein. Das Zurücksetzen Ihres Browsers auf den Standardzustand kann bösartige Erweiterungen und Konfigurationen entfernen.
- Chrome: Einstellungen > Einstellungen zurücksetzen > Einstellungen auf ursprüngliche Standardwerte zurücksetzen.
- Firefox: Hilfe > Informationen zur Fehlerbehebung > Firefox bereinigen.
- Safari: Safari > Verlauf löschen > Gesamter Verlauf.
Schritt 3: Ein spezielles Adware-Entfernungstool verwenden
Manuelle Entfernung hinterlässt oft versteckte Dateien oder Registry-Einträge. Die Verwendung eines spezialisierten Tools gewährleistet eine gründliche Bereinigung.
Expertenempfehlung: Gridinsoft Anti-Malware
Für eine vollständige und sichere Entfernung empfehlen wir Gridinsoft Anti-Malware. Seine fortschrittliche Scan-Engine erkennt und entfernt Adware, PUPs und Browser-Hijacker, die herkömmliche Antivirenprogramme möglicherweise übersehen.
- Erkennt versteckte Adware und bösartige Browser-Erweiterungen
- Setzt von Adware geänderte Browsereinstellungen zurück
- Echtzeitschutz vor neuen Infektionen
Wie man Adware-Infektionen verhindert
Adware-Infektionen zu verhindern ist deutlich einfacher als sie zu entfernen. Laut Gridinsoft Cybersicherheitsempfehlungen sollten Sie diese Sicherheitspraktiken implementieren, um Ihre Geräte zu schützen:
- Vorsicht bei der Installation: Wählen Sie bei der Installation von Software immer benutzerdefinierte oder erweiterte Installationsoptionen. Überprüfen Sie jeden Schritt sorgfältig und lehnen Sie jede angebotene zusätzliche Software, Symbolleiste oder Browser-Erweiterung ab.
- Download aus offiziellen Quellen: Beziehen Sie Software nur direkt von den offiziellen Websites der Entwickler oder vertrauenswürdigen App-Stores. Vermeiden Sie Download-Seiten von Drittanbietern, Peer-to-Peer-Netzwerke und Torrent-Tracker, die häufige Quellen für gebündelte Installer sind.
- Software aktuell halten: Aktualisieren Sie regelmäßig Ihr Betriebssystem, Ihre Browser und alle installierten Apps. Sicherheitsupdates beheben oft Schwachstellen, die Adware und Malware nutzen, um Systeme zu infizieren.
- Bewertungen und Berechtigungen lesen: Lesen Sie vor der Installation neuer Apps oder Erweiterungen Benutzerbewertungen und überprüfen Sie die angeforderten Berechtigungen. Seien Sie vorsichtig bei Apps, die unnötigen Zugriff auf Ihre Daten oder Systemfunktionen anfordern.
- Werbeblocker verwenden: Installieren Sie eine seriöse Werbeblocker-Erweiterung, um zu verhindern, dass bösartige Werbung und Drive-by-Downloads in Ihrem Browser geladen werden.
Fazit: Bleiben Sie 2025 sicher vor Adware
Adware bleibt auch 2025 eine hartnäckige und sich entwickelnde Bedrohung, die immer heimlicher und aggressiver wird. Von Browser-Hijackern bis hin zu komplexer mobiler Adware wie GhostAd und SlopAds gefährden diese Bedrohungen Ihre Privatsphäre, beeinträchtigen die Systemleistung und setzen Sie schwerwiegenderen Sicherheitsrisiken aus.
Indem Sie verstehen, wie Adware funktioniert, Warnzeichen erkennen und sichere Surfgewohnheiten praktizieren, können Sie Ihr Infektionsrisiko erheblich senken. Wenn Sie vermuten, dass Ihr Gerät infiziert ist, handeln Sie schnell und verwenden Sie spezielle Entfernungstools wie Gridinsoft Anti-Malware, um Ihr System zu bereinigen und Ihre digitale Sicherheit wiederherzustellen.
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Häufig gestellte Fragen
References
- AV-TEST: Malware-Statistiken und Adware-Bericht 2025
- ESET Bedrohungsbericht H1 2025: Analyse von mobiler und Desktop-Adware
- NIST Sonderveröffentlichung 800-83 Rev. 1: Leitfaden zur Prävention von Malware-Vorfällen (Update 2024)
- Federal Trade Commission: Durchsetzungsfälle und Richtlinien zu Adware 2025
- Check Point Research: Analyse der GhostAd-Kampagne (November 2025)
- HUMAN Security: SlopAds Werbebetrugs-Operation (September 2025)
- Kaspersky Securelist: Bericht zu mobilen Bedrohungen Q3 2025 - HiddenAd und MobiDash Analyse